Jellybeat + Monk

Samstag, 3. März 2007

Eintritt:
AK: vor 22:00 € 6, nach 22:00 € 8 (kein VVK)

Jellybeat

jellybeat.jpg

Ja, ja, der gute alte Urschrei. JELLYBEAT gehen jetzt in die Vollen, wie man so schön sagt. Nach dem Album „You Better Believe Us“ (2004) mit der Single „Plaything“ war erst einmal Pause, wobei „Pause“ in der Popmusik ja in erster Linie das Fehlen von nach Aussen dringenden Aktivitäten bezeichnet. Der Stromverbrauch im Wiener Studio war konstant hoch, die Herren von JELLYBEAT schraubten ebenso konstant an den Reglern, suchten neue Sounds, während die neue Sängerin Sophia – kurz nach dem Release von „You Better Believe Us“ eingestiegen – sich ihren Weg in diese Musik suchte, und sich das was JELLYBEAT ist und ausmacht in der gemeinsamen Arbeit veränderte.
„From The Get Go“ heisst das Album gewordene Ergebnis (über die Stromrechnung reden wir noch) dieses Prozesses. „Magic Potion“, der Vorbote von „From The Get Go“, ist dabei die Single gewordene Absichtserklärung des neuen JELLYBEAT-Albums: immer wieder intelligentes (und nahrhaftes!) Futter für die Tanzböden dieser Welt, das auch als Song funktioniert. Natürlich hört man die Spuren, die Fundamente des Sounds, an dem JELLYBEAT seit 1999 und ihrer Debüt-Ep „Audio Toys“ schrauben. Ältere Stücke wie „Bang U“, „Re-Beat“ oder „Plaything“ sind auch alles andere als schlechte Referenzen – man muss schon ganz schön lange suchen, will man abseits der Gitarre ähnlich Einprägsames und Tanzbares aus dem mittlerweile weiten Feld des heimischen Musikgeschehens herausfiltern, bei dem sich diese Qualitäten auch in Radioeinsätzen und Clubtauglichkeit niedergeschlagen haben. Und dennoch: „Magic Potion“ zeigt auch woanders hin, kommt noch runder, noch harmonischer daher – und ist damit typisch für die vielen Highlights des neuen JELLYBEAT-Albums, wie auch für JELLYBEAT 2006 selbst.

http://www.jellybeat.net

Monk

monk.jpg

Lange vor und wahrscheinlich auch lange nach der Musik steht bei MONK die Freundschaft, die Vertrautheit.
Monk: Das sind Susanna Sawoff, dr.pheel und monoheart, aktuell auf FM4, Radio Soundportal und gotv mit der Singleauskopplung „Souvenir“ auf Rotation. Das Cliché der Summe und der einzelnen Teile wollen wir hier nicht noch einmal bemühen. Dennoch scheint gerade diese Freundschaft - ob live oder in Nullen und Einsen konserviert - die Musik auf eine intimere, vetrautere Ebene zu heben. Eine Ebene, die auch dem Zuhörer und -seher eröffnet wird. Melodien, Texte und Harmonien scheinen wie liebe, aber fast vergessene Freunde, die sich gerade im richtigen Augenblick wieder melden. Oder aber sie werden zu einer einmaligen Begegnung, die bleibende Erinnerungen schafft.
Das Album 'Jeux de Nuit' vereinigt diese Begegnungen, und so findet der Begriff Album auch wieder seine ursprüngliche Bedeutung - eine Sammlung von Eindrücken und Bildern. Sie scheinen unterschiedlich, aus verschiedenen Zeitabschnitten; als Ganzes aber erzählt 'Jeux de Nuit' eine Geschichte, einen erlebten Abschnitt - aus drei Perspektiven.

http://www.monkweb.com