S E M


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Das letztjährig gut besuchte Gründonnerstagskonzert gab uns Anlass zu einer Neuauflage. Heuer bestreitet den Abend das

Innviertler Trio S E M mit

Helmut Ertl an der Gitarre,

Josef Stadlmeier am E-Bass mit Gesang und Rock-Urgestein

Helmut Mitter am Schlagzeug.

Das Trio spielt überwiegend instrumentale Eigenkompositionen von großer stilistischer Bandbreite: wohlklingender, grooviger Gitarrensound gepaart mit gestreichelten Becken und kräftigen Beats – Jazz meets Rock and Pop; genau arrangierte Passagen wechseln sich mit freien Improvisationen ab.

Mit dabei sind Songs von Freddie Hubbard, Herbie Hancock, Sting und Mongo Santamaria, die erfrischend anders und eigenständig, jedoch mit Respekt interpretiert werden, wobei mehrere Titel dabei die Zehn-Minuten-Marke erreichen.

Ausgefallene Stücke sind so arrangiert, dass musikalische Themen aufgebaut und dann wieder zerstört oder neu kontrastiert werden.

... Aber passt all das wirklich zusammen? Es passt!

Alles atmet, alle Musiker haben Platz, alles fügt sich organisch in den Gesamtklang ein.

Meist swingend werden in dieser - durch die Reduzierung auf drei Instrumente - immer transparenten Musik tolle Stimmungen fürs eigene Kopf-Kino erzeugt.