Andy Manndorf & Andi Schreiber


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Reports from Inside | Jazz Improvisation
ANDY MANNDORFF | A (E-Gitarre): Wien, Amsterdam, New York, Wien. Vienna Art Orchestra, Kammermusik, Musical, die Oper „Larry“, die Aufarbeitung jüdischer Wiener Kultur in „Hakoah”, und immer wieder Solo- und Projektarbeit – das sind nur einige Etappen, um die bewegenden musikalischen Lebenslinien des Ausnahmegitarristen zu skizzieren. Forsch und geradeaus, aber auch mit gewissen melancholischen Zügen charakterisiert sich das Spiel Manndorffs.
ANDI SCHREIBER | A (Violine): Jazzvioline mit dem Schwerpunkt freier Improvisation. Ob mit Barre Phillips, Tony Oxley, Albert Mangelsdorff, Fred Anderson oder aktuell im Duo mit Dieter Glawischnig, Schreiber sucht inmitten der freien Improv-Szene klare, strahlende und helle, jedoch immer wieder auch ruhigere und durchaus melodische Elemente – ein sinnlicher, luizider und energetischer Impulsgeber.
Die beiden Wiener kennen einander seit Mitte der 90er. Da spielen zwei, die Routine und „Wiedererkennungswert“ gleichermaßen verabscheuen, musikalisches Pingpong per Assoziation, erreichen im Kontrast ein nahezu blindes Einverständnis, zu dem auch die perfekte Kombination ihrer Instrumente in derer Fragilität und Sensualität ihren Teil beiträgt. Der Gestus des Spiels hat nichts Verkopftes oder Schwelgerisches: das Spiel ist zwar mitunter sehr abstrakt, aber auch sehr gefühlvoll. Das Ziel ist, Abstraktion und Emotion als natürliche Einheit zu verbinden. Am besten ist es, wenn man völlig von sich selber überrascht ist, und das Publikum bekommt das direkt mit. (Marcus Maida)
www.andymanndorff.com