Bul Bul


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Seit den späten 1990er Jahren probieren die spinnerten Eigenbrötler bulbul den Damenspagat zwischen Experiment und Trashrock, zwischen minimaler Elektronik und maximaler Droehnung, zwischen Monotonie und Dynamik. "Es ist wie Radfahren in Wien", sagen sie selbst, "du verbiegst dich in alle Richtungen um dich an Parkwächter, aufspringender Autotür und Strassenbahnschiene vorbeizuschlängeln und manchmal legt's dich auf.".

Im Frühling erscheint ein neuer Longplayer auf MEGO sowie ein beitrag zur doppel-split10" auf INTERSTELLARRECORDS.

Die österreichischen Avantgarde-Magiere zwischen NoMeansNo-Zickigkeiten und Big Black-Massion incl. Einer gehörigen Menge an sympathischer Überdrehtheit werden euch einhundertprozentig in ihren Bann ziehen. Noise-Kaskaden, plötzliche Harmonievernarrtheit, süß kostümierte Band-Members, Neo-Jazz-Dekonstruktion und nachfolgende Neuschichtung in magnetische Schöngeist-Universen. Bulbul vergeben on stage Überraschungen via Dauerfeuer. John Zorn hätte (hat vielleicht auch) seine helle Freude an diesen virtuosen Spleenies, Steve Albini sowieso. Wir erwarten definitiv Großes! (ilse's erika)